Ich liebe Planung und noch mehr liebe ich es ein ganzes Jahr zu planen! Dabei geht es mir nicht darum alles so gut durchzuplanen wie möglich sondern meine Wünsche und Ziele bestmöglich zu realisieren.

 

 

Ich habe vor etwa 4 Jahren damit angefangen das darauf folgende Jahr zu planen. Dies hatte auch mit dem Studium zu tun denn Unterricht, Lernen, Arbeiten und daneben noch ein wenig das Leben zu geniessen konnte ich anders nicht managen!
Ausserdem musste ich feststellen dass ich durch die Planung viel mehr mit weniger Mühe immer geschafft habe. Wo ich früher immer jammerte dass ich für dieses und jenes keine Zeit haben würde weiss ich heute dass alles nur mit richtiger Planung zu tun hat.

Ein ganzes Jahr lässt sich mal besser mal schlechter planen. Ausserdem weiss man auch nie was auf einen zukommen wird denn das Leben ist voller Überraschungen. Bei meiner Jahresplanung geht es darum hauptsächlich um die Realisierung von Wünschen und Zielen. Beispielsweise habe ich mir immer vorgenommen mal eine Yoga Stunde zu besuchen. Dies habe ich jedoch erst geschafft als ich dies für mich am Anfang des Jahre vorgenommen und in den Kalender eingeschrieben hatte. Durch das Planen verfalle ich auch weniger den lahmen Entschuldigungen die wir uns immer wieder geben wie “ich bin zu müde von der Arbeit”, “diesen Monat habe ich keine Zeit dafür”, “ich werde nächste Woche damit anfangen” oder “wenn ich es bis jetzt nicht geschafft habe anzufangen ist es wohl nichts für mich”.

 

 

Was du brauchst

Jeder plant anders und hat individuelle Vorlieben. Die einen machen alles auf dem Handy oder Laptop, die anderen müssen es auf Papier schreiben. Ich gehöre definitiv zu den von Hand schreibenden Planern verwende aber auch Google Kalender und Organisations Apps. Planen kannst du wie es für dich am besten geht. Ich verwende immer gerne Notizbücher, Packpapier um grosse MindMaps zu machen und einen Kalender.

 

 

Reflektiere das vergangene Jahr

“experience teaches xou nothing – evaluated experience teaches you everything” – Andy Stanley

Schaue auf das vergangene Jahr zurück. Was hast du erreicht? Was hast du erlebt? Ist es gut gelaufen? Hast du einfach in den Tag hineingelebt oder bist du deinen Zielen nachgegangen? Was hat funktioniert, was weniger?

Gehe deinen Kalender oder dein Tagebuch durch oder stöbere dich durch die gemachten Fotos. Wichtig hierbei ist dass du dich deiner Stimmung bewusst bist während dem du das vergangene Jahr reflektierst. Bist du schlecht gelaunt so werden die negativen Momente mehr hervorstechen. Sei aber auch ehrlich mit dir! Verschönere nichts, sieh es so wie es wirklich war und finde heraus warum gewisse Ereignisse so verlaufen sind wie sie verlaufen sind.

Schreibe die Visionen deines Lebens auf

Schliesse deine Augen und fange an zu träumen. Wie würde dein ideales Leben aussehen? Was wolltest du schon immer tun oder erleben? Wie sieht dein Traumleben aus? Was würdest du in diesem Leben tun?

Bei diesem Träumen soll es keine Limitationen geben. Träume wie wir es als Kinder getan haben und stelle dir alles do detailliert vor wie möglich. Danach nimmst du dir ein Blatt Papier und schreibst alles auf. Was sind deine Ziele, was für ein Leben möchtest di führen? Sei ehrlich mit dir und lasse nichts aus!

 

Definiere dein Warum

Das Warum hinter den Zielen und Visionen zu kennen ist eines der wichtigsten Punkte um die nötigen Schritte dazu auch wirklich durchzuziehen. Viel zu oft übernehmen wir Ziele und Wünsch von anderen und wissen für uns selbst eigentlich gar nicht wieso wir dies erreichen wollen. Genau aus diesem Grund scheitern viele Vorhaben denn sie kommen nicht aus unseren Herzen.

Das Warum muss nichts extraordinäres sein. Vielleicht willst du mehr Sport betreiben weil du gerne wieder in das eine Bikini schlüpfen möchtest ohne dich unwohl zu fühlen oder du willst einfach wieder etwas flexibler und fitter sein.
Definiere dein Warum so klar wie möglich. Hier kann es helfen ein Vision Board zu machen oder einen Brief an dich zu schreiben worin du dir selbst erklärst warum du deine Ziele und Visionen erreichen möchtest. Wichtig ist vor allem dass du dies niederschreibst und irgendwo gut sichtbar machst damit du an unmotivierteren Tagen dich wieder an dein Warum erinnern kannst.

Setze deine Ziele

Sieh dir an was du dir aufgeschrieben hast und überlege dir wie du diesen Zielen und Visionen näher kommen könntest. Willst du sportlicher werden dann könntest du dir überlegen welche Sportart du gerne ausprobieren möchtest, wo diese angeboten wird und was du tun musst um eine Schnupperstunde absolvieren zu können.

Hier wird meistens klar dass vieles nicht so unmöglich ist wie es manchmal den Anschein haben mag. Teilt man seine Ziele und Visionen in kleine Schritte auf werden sie immer realistischer.

Wichtig hierbei ist dass du die einzelnen Ziele und Visionen so klar wie möglich definierst damit du diese auch so einfach wie möglich umsetzen kannst. Für unklare Ziele gibt es nur unklare Wege, je klarer die Wege sind, desto motivierter ist man diese auch zu begehen!

 

Finde Methoden für die Umsetzung

Nun geht ans Wesentliche! Mit welchen Mitteln oder Methoden möchtest du deine Ziele angehen? Ich denke dass dieser Punkt sehr individuell ist. Aus diesem Grund erkläre ich dir meine Methoden und liste dir noch ein paar auf welche andere gerne benutzen.

Kalender

Für mich funktionieren physische Kalender am besten. So habe ich das ganze Jahr im Überblick und kann immer wieder zurückschauen was geklappt oder eben nicht geklappt hat. Ich schreibe all meine Teilschritte für die Erreichung meiner Ziele ein. So verschiebe ich sie nicht auf nächste Woche und sehe sie als fixe Termine an. Für mich persönlich funktionieren Kalender mit Monats- und Wochenübersichten am besten.

Google Kalender

Damit ich gewisse Vorhaben nicht vergesse schreibe ich diese auch in meinen Google Kalender ein. Hier habe ich die Möglichkeit mich benachrichtigen zu lassen, das hat mir schon oft vor dem Vergessen geholfen!

Vision Board

Vor zwei Jahren habe ich eine Vision Board gebastelt. Diese befindet sich immer noch unverändert in meinem Bürozimmer wo ich es täglich zu Gesicht bekomme und ansehen kann. Auf diese Weise vergesse ich mein Warum nicht und kann mich an schlechteren Tagen doch noch motivieren die Schritte zu tun die ich mir vorgenommen habe.

Sonntagsritual

An Sonntagen reflektiere ich immer die vergangene Woche und überprüfe in meinem Kalender was ich erreichen / tun wollte und ob dies auch wirklich durchgezogen habe. Dies ist immer mal mehr, mal weniger der Fall. Doch durch die wöchentliche Revue kann ich ein totales Abkommen vermeiden.

 

Weitere Methoden

  • Schreibwilligen kann ein Tagebuch helfen. So wird jeden Tag reflektiert und man kann am Ende des Jahres auf das vergangene Jahr zurückblicken
  • Bulletjournaling ist eine fantasitsche Methode für solche Planungsaktionen! Ich persönlich bin zu wenig kreativ und habe auch die Geduld dafür nicht. HIER findest du eine kleine Bullet Journal Erklärung
  • Organisations- und Planungsapps gibt es zu Hauf! Ich habe leider noch kein passendes für mich gefunden.

 

plane dein bestes Jahr

 

Follow:
Share:

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.