Eine nachhaltige Garderobe muss nicht kompliziert oder schwer sein. Mit den folgenden 5 Tipps ist es ganz einfach deine Garderobe ein Stückchen nachhaltiger zu gestalten.

 

 

Wertschätze die Kleidung die du schon hast

Der erste und einfachste Schritt ist die Garderobe die du schon hast wertzuschätzen und die Teile mit Sorgfalt zu behandeln. Egal von welchen Labels sie stammen! Das heisst, richtiges Waschen, den Tumbler vermeiden und die Teile nicht in den Schrank werfen oder quetschen. Weil wir Kleidungsstücke vielerorts sehr günstig bekommen verlieren sie für uns an Wert und wir behandeln die Textilien dementsprechend leicht ersetzbar. Eine nachhaltigere Garderobe beginnt in unseren Köpfen und über unser Handeln und Verhalten.

Repariere was repariert werden kann, lasse die Kleidung Lufttrocknen und wasche delikate Textilien von Hand. Ein weiterer Tipp bei schweren Winterpullovern: Falte sie lieber als sie aufzuhängen, so werden sie nicht in die Länge gezogen.

Buy less, choose well, make it last

Fast Fashion beschreibt nicht nur die Massenproduktion von Laufstegkopien, sondern auch das daraus resultierende Kaufverhalten der Konsumenten. Es wird viel zu viel produziert, Kollektionen wechseln so schnell das wir permanent aus der Mode sind sobald wir etwas gekauft haben und wir schätzen unsere Kleidung nicht mehr da alles so schnell ersetzt werden kann.

Aus diesem Grund haben so viele von uns einen vollen Kleiderschrank und doch das Gefühl nichts zum Anziehen zu haben. Weil alles so billig ist muss es ja auch nicht zu 100% sitzen. Die Qualität spielt auch nicht so eine Rolle und wenn ein Teil zu Hause dann doch nicht gefällt wie gedacht kann es auch wieder weggegeben werden. So kommt es dass wir mit unserer Garderobe nie wirklich zufrieden sind, kaufen weiter ein und füllen unsere Schränke immer mehr. Es ist ein nie endender Kreislauf.

Was können wir dagegen tun? Ehrlich zu uns selbst sein! Das heisst dass man sich nicht mehr für den erst besten Pullover entscheiden sollte sondern wirklich darauf achten soll ob er passt, ob wir uns darin gut fühlen, ob die Farbe mit dem was wir schon haben kombinierbar ist und ob die Qualität in Ordnung ist damit das Teil mehr als nur ein paar Wochen getragen werden kann. Man sollte also wählerischer werden und nur die Dinge kaufen in die wir uns verlieben.

Ausserdem sollte man sich auch darauf achten wo man einkauft. Bevor du also losziehst weil du einen Pullover brauchst informiere dich im Internet über Labels, Produzenten und Materialien. Ein mit Liebe hergestellter Pullover fühlt sich nicht nur besser an als ein Massenprodukt, man tut auch der Umwelt und vielen Menschen gutes damit. Indem du dir mehr Zeit lässt und dir mehr Gedanken über die nächsten Käufe machst, bildet sich automatisch eine nachhaltigere und für dich passende Garderobe.

 

Qualität statt Quantität

Egal bei welchen Labels du einkaufst, achte auf die Qualität der Ware. Halten Kleidungsstücke länger sind sie auch nachhaltiger. Sind die Nähte gut verarbeitet? Ist der Stoff robust? Leiert dieser schnell aus oder können sich schnell Fussel bilden? Wie ist die Farbe? Wäscht es sich schnell aus? Wie kann es gewaschen werden?

Vintage und Secondhand 

Ein guter Tipp für nachhaltigeres Einkaufen sind Vintage oder Secondhand Teile. Dies ist nicht nur für den Geldbeutel toll, auch finden sich oft superschöne Teile die man sonst nie gefunden hätte in solchen Stores oder an Flohmärkten.
Es nimmt zwar etwas mehr Zeit in Anspruch und man findet nicht immer die Teile die man sucht. Deshalb stöbere ich regelmässig in meinen Lieblingsstores herum und habe so schon einige Schmuckstücke ergattern können!

Slowfashion

Ethische Kleidung ist heute nicht mehr das was es mal war. Damit will ich sagen, dass nachhaltige Kleidung heute immer leichter zu finden ist und dass es wunderschöne Kollektionen gibt. Informiere dich und entdecke Brands welche deinen Ansprüchen entsprechen. Dank dem Internet ist dies ja nicht eine Sache der Unmöglichkeit 😉

 

 

 

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2 Comments

    • sheelachristyn
      Autor
      Januar 9, 2018 / 4:08 pm

      Vielen Dank liebe Sabina!

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